Die Kniescheibe, auch Patella genannt, ist ein Knochen an der Vorderseite des Knies. Zu viele Seitwärtsbewegungen können zu einer Instabilität der Kniescheibe führen, d. h. die Kniescheibe wird zu locker und verrutscht. Scannen Sie den QR-Code um diese Seite auf einem mobilen Endgerät aufzurufen.
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Kniescheibeninstabilität
Eine Instabilität der Kniescheibe kann zu dem Gefühl führen, dass das Knie bei bestimmten Aktivitäten „nachgibt“ oder verrutscht. Die Kniescheibe kann aus ihrem Gleitlager, in dem sie normalerweise sitzt, herausspringen, was Schmerzen und Beschwerden beim Gehen verursacht. Wird diese Instabilität nicht behandelt, kann sie zu weiteren Schäden an anderen Strukturen des Knies führen.
Zunächst wird eine konservative Behandlung der instabilen Kniescheiben empfohlen. Übungen und Schienen können zur Neuausrichtung und Stützung der Kniescheibe verwendet werden. Wenn sich die Instabilität der Kniescheibe jedoch nicht bessert, kann eine Operation zur Behebung des zugrunde liegenden Problems erwogen werden.
Zur Behandlung einer Kniescheibeninstabilität stehen unterschiedliche Operationsverfahren zur Verfügung. Häufig wird ein Band an der Innenseite des Knies, das sogenannte Ligamentum patellofemorale mediale (MPFL), rekonstruiert, um die Kniescheibe auszurichten und zu stabilisieren. In anderen Fällen kann die Kniescheibe durch Verschieben des Tuberositas tibiae, des Bereichs, in dem die Patellasehne die Kniescheibe mit dem Schienbein verbindet, neu ausgerichtet werden. Dieses Verfahren wird als Osteotomie der Tuberositas tibiae bezeichnet.
Zur Rekonstruktion eines neuen MPFL kann ein Sehnentransplantat verwendet werden. Auf diese Weise werden Ausrichtung und Stabilität der Kniescheibe wiederhergestellt.